Die Moselreise
Im Sommer 1963 unternimmt Hanns-Josef Ortheil als elfjähriger Bub zusammen mit seinem Vater eine fast zweiwöchige Wanderung entlang der Mosel, von Koblenz bis Trier. Der Halbwüchsige hat seinen kindlichen Alltag schon seit Jahren täglich notiert und aufgeschrieben, so befinden sich in seinem Gepäck einige Notizkladden, ein Haufen Blei- und Buntstifte, eine Schere, Papierkleber und ein Fotoapparat. Schon während der Zugfahrt nach Koblenz begann der Junge mit den ersten Notizen. Er wollte auffangen und festhalten, was um ihn herum passierte, weniger ging es um seine Empfindungen. Er hält seine Gedanken und Sichtweisen fest, nimmt die Umgebung wahr, alles aus seiner damaligen kindlichen Sicht. Auch einige Fotos von der Reise sind zu finden. Er war stolz, wenn er so viel wie möglich von den Erlebnissen, Gesprächen und Orten festhielt. Darüber hinaus wurde die Reise zu einer intensiven Annäherung zwischen Vater und Sohn. Aber auch die Mutter wurde in diese Vertrautheit miteinbezogen, denn der Junge schrieb ihr tagtäglich mehrere Postkarten mit kurzen Berichten. „Ein zauberhaftes Kleinod, das wie aus der Zeit gefallen wirkt“. (Der Spiegel)Handlungsorte
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