Gebranntes Kind
Der schwedische Journalist und Schriftsteller Stig Halvard Dagerman (geboren 1923) brachte sich nach mehreren Suizidversuchen am 4. November 1954 um, indem er in seiner abgeschlossenen Garage den Automotor laufen ließ. - In dem Roman „Gebranntes Kind“ gerät Bengt, ein junger Mann aus dem Arbeiterviertel Söder in Stockholm, durch den plötzlichen Tod seiner Mutter in eine Krise. Sein Vater hat eine neue Frau kennengelernt, die im Stadtteilkino Eintrittskarten verkauft. Bengt weigert sich jedoch zu akzeptieren, dass sich sein Vater auf eine neue Person einlässt und das Leben auch ohne seine Mutter weitergeht. Eifersüchtig steigert er sich in die radikale Verurteilung seines Vaters und in die Ablehnung der neuen Frau hinein, zu der er sich aber selbst immer stärker hingezogen fühlt… - Ein weitgehend deprimierender Text, in sich dem die Hauptfigur zunehmend mit dem Thema Suizid beschäftigt („…daß das Leben ein einziger aufgeschobener Selbstmord sei…“), um sich schließlich mit einem Rasiermesser die Pulsader aufzuschneiden.Handlungsorte
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