Die Kreutzersonate
Während einer nächtlichen Bahnfahrt durch Russland diskutieren einige Fahrgäste über moralische Themen wie insbesondere Ehe, Liebe und Scheidung. Daraus ergibt sich ein längeres Gespräch zwischen dem Ich-Erzähler und dem ehemaligen Gutsbesitzer Posdnyschew (ein Alter-Ego Tolstois), der basierend auf den tragischen Erfahrungen seiner eigenen Ehegeschichte den Sittenverfall in der Gesellschaft, v.a. der Institution der Ehe, beklagt: „…dann erkennen wir, daß diese ganze Welt nur ein einziges großes Bordell ist…“, die Ehe sei eine „Prostitution auf lange Zeit“, eine „Heirat etwas wie ein Verkauf“, „Es ist genau dasselbe wie Sklaverei“, die Ehe bedeute zwangsläufig eine „Hölle“… - Ein „psychologisch subtil gestaltetes menschliches Drama“ und „moralisch-sozialkritisches Traktat“ (Kindler Literaturlexikon).Handlungsorte
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